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Saison-Check: SC Paderborn

2. Spieltag: Historischer Triumph für den SC Paderborn - Der Aufsteiger hat seinen ersten Bundesliga-Sieg der Clubgeschichte gefeiert, mit 3:0 gewinnt das Team gegen den Hamburger SV

4. Spieltag: Neuling Paderborn macht seinem Ruf als harter Brocken schon wieder alle Ehre und grüßt von der Spitze. Die weiter ungeschlagenen Ostwestfalen feiern einen 2:0-Sieg gegen Hannover

8. Spieltag: Das Märchen geht weiter. Mit einem 3:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt vergrößert der SCP als Siebter den Abstand zum Tabellenkeller

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10. Spieltag: Auch Hertha BSC kann den SC Paderborn nicht stoppen. Der Aufsteiger feiert mit einem 3:1 seinen dritten Heimsieg

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21. Spieltag: Der SC Paderborn siegt bei Hannover 96 mit 2:1 und feiert nach zehn Spielen ohne Sieg den ersten dreifachen Punktgewinn seit dem 2. November

28. Spieltag: Elias Kachunga beendet die Torlos-Serie des SC Paderborn nach 598 Minuten und ebnet mit seinem Treffer den Weg zum 2:1 gegen den FC Augsburg

31. Spieltag: Runter von den Absteigsrängen. Ein Doppelpack von Joker Lukas Rupp beschert dem SC Paderborn einen Big Point im Abstiegskampf. Die Ostwestfalen siegen 2:1 beim direkten Konkurrenten SC Freiburg

Paderborn - Der SC Paderborn startete laut Trainer André Breitenreiter als "krassester Außenseiter der Bundesliga-Geschichte" in die Saison. Nach dem 4. Spieltag steht der Neuling plötzlich sensationell an der Tabellenspitze! Dass letztlich der Absturz auf den 18. Platz folgte, ist bitter für die Ostwestfalen.

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Saisonziel erfüllt?

Jein. Rein sportlich betrachtet endete die Spielzeit natürlich mit einem Misserfolg. Der 53. Neuling in der Geschichte der Fußball-Bundesliga hat das Klassenziel verfehlt. Der SC Paderborn 07 muss nach nur einem Jahr gleich wieder absteigen und das auch noch als Tabellen-Letzter. Doch er hat nicht enttäuscht. 31 Punkte holte der Aufsteiger aus Ostwestfalen, was in den sieben Jahren zuvor lediglich 2011 nicht mindestens zur Teilnahme an den Relegationsspielen gereicht hätte. Der SCP wollte Wettbewerbsfähigkeit beweisen. Das ist ihm gelungen.

Teamstatistiken der Saison

*So funktioniert die Spinnennetz-Grafik

 

Top-Facts der Saison

  • Paderborn kassierte nach Eckbällen zwei Gegentore, nur drei Teams weniger.

  • Kein Team köpfte häufiger in Richtung Tor als Paderborn (90 Mal).

  • Nur für Leverkusen trafen die Joker öfter (acht Mal) als für Paderborn (sieben Mal).

Flop-Facts der Saison

  • Kein Team nutzte seine Großchancen schlechter als Paderborn (27 Prozent).

  • Nur Hamburg hatte eine schlechtere Trefferquote als Paderborn: Durchschnittlich landete nur jeder 15. Torschuss im Tor.

  • Paderborn erzielte nur 16 Prozent seiner Tore nach Standardsituationen - der geringste Anteil.

 

Spieler der Saison

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Uwe Hünemeier

Es ist schwer, aus einem über das Kollektiv funktionierenden Team jemanden hervorzuheben. Im Abstiegskampf standen natürlich besonders die Verteidiger im Blickpunkt des Geschehens und von denen konnte Uwe Hünemeier überzeugen. Der Kapitän organisierte die Abwehr, gewann seine Zweikämpfe bei nur vier gelben Karten in 32 Spielen überwiegend fair und war bei Standardsituationen auch im gegnerischen Strafraum gefährlich. Tragisch, dass ausgerechnet er mit seinem Eigentor auf Schalke am 33. Spieltag den Abstieg auf den Weg brachte.

Tweet der Saison

 

Gewinner der Saison

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Lukas Kruse

Sicherlich Lukas Kruse. Der zuvor eher unauffällige Torhüter hatte den Blau-Schwarzen in der Saison 2013/14 durch gute Leistungen bereits den Weg in die Bundesliga geebnet. In der bestritt er alle 34 Spiele und zeichnete sich erneut als Rückhalt aus. Höhepunkt waren seine Glanztaten am 14. Dezember, als er beim 1:1 in Wolfsburg zur Krönung sogar einen Elfmeter parierte. Im Feld konnte sich Mario Vrancic für höhere Aufgaben empfehlen. Dem Mittelfeldspieler fehlt es dafür nur noch an der nötigen Konstanz.

 

Zitat der Saison


"Ich wusste nicht, dass ich überhaupt

soweit schießen kann."

Moritz Stoppelkamp über sein Rekordtor aus 82,3m zum 2:0 gegen Hannover 96 am 20. September

Spiel der Saison

12. Spieltag: SC Paderborn - Borussia Dortmund 2:2

Stammt wegen der insgesamt doch schwachen Rückserie ebenfalls aus der Hinrunde und bleibt das 2:2 gegen Borussia Dortmund am 22. November. Sieben Akteure des SCP haben früher auch schon das Trikot des BVB getragen. Entsprechend heiß umkämpft war das "kleine" Westfalen-Derby der eigentlich gut miteinander befreundeten Vereine. Einer der sieben ist Marvin Bakalorz, dessen Einsteigen gegen Marco Reus für Zündstoff sorgte. Später explodierte die Paderborner Arena, weil der SCP nach einem 0:2 noch zum 2:2 ausglich.

 

So geht es weiter

Durch die erst seit dem letzten Spieltag feststehende Liga-Zugehörigkeit ist der Sommerfahrplan des SC Paderborn noch nicht offiziell bekannt. In den nächsten Tagen werden sich die Profis zunächst in den Urlaub verabschieden. Die Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison 2015/2016 wird dann etwa Mitte Juni beginnen. Der erste Spieltag der 2. Liga ist für das Wochenende vom 24. bis zum 27. Juli terminiert.

 

Von Thomas Schulz

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