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Die Highlights der Saison

Siegtorschütze am letzten Spieltag und wichtigster Spieler der Saison: Mario Vrancic (r.)

Wichtigster Spieler: Mario Vrancic

Mit fünf Toren und zehn Vorlagen hatte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler maßgeblichen Anteil am großen Erfolg der Ostwestfalen. Nach seinem wichtigen Tor beim 2:0 in Aue eine Woche zuvor, bereitete der Spielmacher am 34. Spieltag gegen den VfR Aalen den Ausgleich durch Marc Vucinovic vor und erzielte den Siegtreffer selbst.  "Mario ist immer anspielbar, sehr ballsicher, kann ein Spiel lesen und hat zuletzt auch hohe Torgefahr entwickelt. Durch den Aufstieg in die Bundesliga kann er in Paderborn den nächsten Karriereschritt machen", so Trainer Andre Breitenreiter über Vrancic, der seinen Vertrag bis 2016 verlängert hat.

Aufsteiger der Saison: Suleyman Koc

"Er ist ein hervorragender Junge, der sich sehr schnell in die Mannschaft integriert hat und ständig versucht, sich weiterzuentwickeln. Sportlich hat er sich zu einer sehr guten Alternative entwickelt und zuletzt auch von Anfang an gespielt. Ein ganz sauberer Junge, ich bin sehr froh, dass er bei uns gelandet ist", sagt Breitenreiter über Suleyman Koc, der nach dem Verbüßen einer mehrjährigen Haftstrafe (zuletzt im offenen Vollzug) im Winter vom Regionalligisten SV Babelsberg 03 nach Paderborn gewechselt war. "Ich habe die Chance bekommen, wieder Fußball zu spielen, in der 2. Liga, das ist für mich ein zweites Leben", sagte der Deutsch-Türke im Februar. Seinem neuen Club wolle er durch gute Leistungen etwas zurückgeben, was ihm in seinen elf Spielen mit zwei wichtigen Tore und zwei Vorlagen gelang.  

Tor der Saison: Bakalorz gegen Dresden

Eine Woche nach der 0:4-Niederlage beim Karlsruher SC wollte der SC Paderborn vor eigenem Publikum am 25. Spieltag gegen Dynamo Dresden wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Und Marvin Bakalorz fasste sich ein Herz. Der von Eintracht Frankfurt ausgeliehene Mittelfeldspieler zwirbelte aus 33 Metern einen Flatterball unhaltbar für Keeper Markus Scholz in zum 1:0 den rechten Torwinkel. Für den 24-Jährigen war es im sechsten Zweitligaspiel sein erster Treffer - ein Traumtor.

Das bleibt hängen: Kleine Mittel - großer Erfolg

Trotz eines Mini-Etats, der beim FC Bayern nicht einmal für das Gehalt eines Top-Stars reichen würde, schafft es der SC Paderborn das Maximale aus seinen bescheidenen Mittel herauszuholen. Kluges Wirtschaften, clevere Verpflichtungen aus unteren Ligen und eine klare Philosophie haben gezeigt, dass nicht nur Geld für Tore und Erfolg steht. Mit Leidenschaft und Teamgeist zum Fußballwunder, ein Traum für Fußballromantiker. In Ostwestfalen ist er wahr geworden.

Tops:

  • Paderborn erreichte mit der Vizemeisterschaft die beste Platzierung aller Zeiten in der 2. Bundesliga.

  • Zudem hatten die Ostwestfalen nie zuvor so viele Tore geschossen wie jetzt (63) und so viele Punkte gesammelt (62).

  • Kein anderes Team nutzte seine Großchancen so gut wie Paderborn: Aus 59 Prozent der hundertprozentigen Möglichkeiten resultierte ein Tor.

  • Nur 182 Mal kamen Mittelfeldspieler gegen Paderborn zum Abschluss,  am seltensten ligaweit.

  • Paderborn wurde am seltensten vor einem Torschuss ausgekontert - nur 24 Mal.

Flops:

  • Lukas Kruse wehrte nur 61 Prozent der Bälle, die auf sein Tor flogen, ab. Damit lag er weit unter dem Ligaschnitt.

  • Einzig Dresden ließ mehr Freistoß-Gegentore zu (zehn) als Paderborn (acht).

  • Niemand kassierte mehr Gegentore im Anschluss an eine Flanke als Paderborn (neun).

  • Einzig die Stürmer von Aue kamen seltener zum Abschluss (96 Mal) als die von Paderborn (111 Mal).

  • Einzig Düsseldorf schlug weniger Flanken (306) als Paderborn (320).

Markus Hoffmann

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