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Vor dem Start: 1. FSV Mainz 05

Kasper Hjulmand (r.) ist seit Juli 2014 neuer Trainer in Mainz (©Imago)

Der 42-Jährige hat das gewiss nicht leichte Erbe von Thomas Tuchel auf der Trainerbank der Mainzer angetreten

Mainz - Der Trainer heißt nicht mehr Thomas Tuchel, sondern Kasper Hjulmand: Was ist sonst noch neu beim 1. FSV Mainz 05 vor dem Bundesligastart 2014/15?

Die Spielidee

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Trotz ist Trumpf

In Mainz gibt es fast jedes Jahr einen Umbruch, fast immer verlassen einige der besten Spieler den Klub. Das ist auch vor dieser Saison so: Nicolai Müller zum HSV, Eric Choupo-Moting nach Schalke und Zdenek Pospech ging zurück nach Tschechien. Und da in Kasper Hjulmand für Thomas Tuchel nun auch ein neuer Trainer das Sagen hat, ist der Umbruch doch größer ausgefallen als erwartet. "Business as usual" nennt Manager Christian Heidel das trotzig. Bislang haben die Wechsel die erstaunliche Entwicklung des Klubs nie aufhalten können. Auch diesmal sind die Nullfünfer optimistisch, Heidel sagt: "Wir haben eine gute Mannschaft, der Trainer hat ähnliche Ideen wie sein Vorgänger."

Und, klappt das schon?

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Noch hakt es

Kasper Hjulmand arbeitet so akribisch wie sein Vorgänger. Mit seinen drei dänischen Assistenten bereitet er gewissenhaft jede Trainingseinheit vor und nach. Der umgängliche Däne, der mit dem kleinen Kopenhagener Vorortklub Nordsjaelland die dänische Meisterschaft gewann, stellt sich der Herausforderung Bundesliga mit ganzer Kraft. Wie schnell die Mannschaft seine Philosophie – die im Gegensatz zu der von Vorgänger Tuchel etwas mehr Ballbesitz und Spielkontrolle im Fokus hat –,  umsetzt, ist eine spannende Frage. Zumal auch das Ausscheiden in den Qualifikationsspielen für die Europa-League den Start von Hjulmand belastet. In den beiden Spielen gegen Asteras Tripolis (1:0 und 1:3) hakte es noch sehr.

Der Tweet zur Vorbereitung

Der Gewinner der Vorbereitung

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Stefan Bell

Stefan Bell hat sich erst im Verlauf der vergangenen Runde in die erste Elf gespielt. Seitdem hat der 22 Jahre junge Andernacher seine Chance genutzt und große Fortschritte gemacht. Der 1,92 Meter große Innenverteidiger verbesserte nachhaltig sein Aufbauspiel und glänzt neben Routinier Nikolce Noveski mittlerweile auch mit erstaunlicher Abgeklärtheit. Dabei hat Bell erst 35 Bundesligaspiele absolviert. Der Mann aus der eigenen A-Jugend könnte sich zu einer langfristigen Stütze der Mainzer Mannschaft entwickeln.

Vor 3 Jahren ...

... schieden die Mainzer in der dritten Qualifikationsrunde zur Europa-League gegen den rumänischen Vertreter Gaz Metan Medias – so früh wie keine andere deutsche Mannschaft zuvor. Diesmal gegen Asterias Tripolis aus Griechenland – natürlich ebenfalls in Quali-Runde 3.

Auf dem Weg nach oben

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Devante Parker

Der Name Parker steht in Mainz für Qualität. Nachdem Shawn Parker bei den Nullfünfern erste Duftmarken in der Bundesliga abgegeben hat und diesen Sommer zum FC Augsburg wechselte, schickt sich dessen jüngerer Bruder Devante Parker an, mittelfristig den Sprung in die Bundesliga zu schaffen. Trainer Kasper Hjulmand jedenfalls war in der Vorbereitung positiv überrascht vom erst 18-jährigen, offensiven Mittelfeldspieler, der schon in der vergangenen Runde bei der U 23 ausgeholfen hatte. Die gute Jugendarbeit der Mainzer könnte bald wieder Früchte tragen – zum zweiten Mal mit dem Namen Parker.


“Wir haben einen Neuanfang

in allen Bereichen

– und auch wieder nicht.“

Manager Christian Heidel zum Trainerwechsel

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... Dag Heydecker?

Seit 2008 ist Heydecker bei Mainz 05, seit 2010 Geschäftsführer Marketing, Vertrieb, CSR, Ticketing, Mitgliederservice und Fanbetreuung. Aus Heydeckers Abteilung kommen immer wieder lustige Ideen. Zuletzt das Motto zur Europapokalsaison: "Hola, Hello, Helau." Früher war der 53-Jährige Sportjournalist, schrieb für die Wetterauer Zeitung und die FAZ über Fußball oder Eishockey. Über die TSG 1899 Hoffenheim kam Heydecker nach Mainz. Dag Heydecker ist längst ein echter Nullfünfer, einer mit immer neuen Ideen und einem offenen Ohr für die Fans. Und er ist immer gut für einen lockeren Spruch - nicht nur beim Marketing.

Tobias Schächter

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