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Jubel in der Vorbereitung: Manuel Konrad (l.) und Marc-Andre Kruska beim Testspiel gegen Hannover (©imago)

Mit dieser Mannschaft geht der FSV Frankfurt in die Saison 2014/15 - ein Klick aufs Bild führ zur Kaderseite

Frankfurt - Der FSV Frankfurt geht in seine siebte Zweitligasaison in Folge. Allein das ist schon ein großer Erfolg für den Verein vom Bornheimer Hang. Mit Ideenreichtum wird immer wieder ein konkurrenzfähiger Kader zusammengestellt und die Abgänge von Leistungsträgern aufgefangen (zur Transferübersicht).

Gerettet - das war für den FSV Frankfurt in der vorherigen Saison die wichtigste Nachricht. Bis zum vorletzten Spieltag dauerte der Abstiegskampf der Frankfurter, die am Ende Platz 13 in der Tabelle erreichten. In der neuen Saison soll der Klassenerhalt schon früher geschafft werden, damit nicht bis zum letzten Spieltag gezittert werden muss. Inzwischen hält sich der FSV schon seit 2008 ununterbrochen in der 2. Bundesliga. Das ist für den mit geringen finanziellen Mitteln ausgestatteten Verein schon ein Erfolg. Der Klassenerhalt ist auch in diesem Jahr das Minimalziel, aber die Orientierung soll langfristig in Richtung gesichertes Mittelfeld gehen.

Endspiel um den Titel

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Die großen Zeiten des FSV Frankfurt liegen inzwischen schon länger zurück. Die größten Erfolge feierte der Verein in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Bornheimer waren die Nummer 1 am Main und verloren 1925 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft nur knapp mit 0:1 gegen den 1. FC Nürnberg. Nach dem Krieg konnte der FSV nicht mehr an diese erfolgreiche Zeit anknüpfen.

Es folgten viele Jahre zwischen zweiter und dritter Spielklasse. Immerhin war der Verein zwischen 1975 und 1983 in sieben der acht Spielzeiten in der 2. Bundesliga Süd vertreten. Ein kurzes Gastspiel in der 2. Bundesliga gab es noch in der Saison 1994/95, aber ansonsten spielte der FSV im Amateurbereich. Erst mit dem erneuten Aufstieg im Jahr 2008 (Foto, © imago) konnten sich die Frankfurter wieder im Profifußball etablieren (Statistik).

Verletzungspech in der Vorbereitung

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 Die Abgänge von Leistungsträgern wie Matthew Leckie nach Ingolstadt, Tim Heubach zum 1.FC Kaiserslautern und Michael Görlitz zum FC St. Pauli haben zwar für die Verhältnisse des FSV viel Geld in die Kassen gespült, aber auch Lücken hinterlassen. Hinzu kommen noch die Verletzungen von Joan Oumari, Denis Epstein und Odise Roshi, die wohl auch den Saisonstart verpassen werden.

 Bei den Neuzugänge setzen die Verantwortlichen auf Vincenzo Grifo, der von der TSG Hoffenheim ausgeliehen ist und in der letzten Saison bei Dynamo Dresden spielte. Er kann im Mittelfeld alle Offensivpositionen bekleiden. Als Verstärkung für das Mittelfeld wurde außerdem Fabian Burdenski (Foto, © imago) von Wisla Krakau verpflichtet. Weitere Spieler für die Offensive sind Mario Engels von der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln, Mohamed Amine Aoudia von Absteiger Dynamo Dresden und Andre Schembri von Omonia Nikosia.

Für die Abwehr haben die Bornheimer den Holländer Tom Beugelsdijk von ADO Den Haag und Alexander Bittroff von Energie Cottbus verpflichtet. In der Offensive sehen die Verantwortlichen noch Nachholbedarf und wollen noch einen Spieler für die linke und die rechte Seite im Mittelfeld verpflichten (zum Kader). 

Trainer mit Erfahrung

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Zu einer Konstante beim FSV Frankfurt ist Trainer Benno Möhlmann (Foto, © imago) geworden. Er  arbeitet schon seit Dezember 2011 bei den Bornheimern und ist der erfahrenste Trainer der 2. Bundesliga. Seine Ruhe und Abgeklärtheit - auch in schwierigen Situationen - sind große Stärken im Gesamtgebilde des FSV. Der Trainer ist so etwas wie der Star im Verein, der seine Spieler an Bekanntheit und Erfahrung überstrahlt. Die Bedeutung des Trainers unterstreicht auch Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport, im Interview mit bundesliga.de. Die Frankfurter kommen mit ihrer Situation gut zurecht und haben ihre Rolle in der zweiten Bundesliga gefunden. Das der Verein wieder ein Jahr zweite Liga vor sich hat, ist schon ein großer Erfolg.

Alexander Dionisius

Top-Fakten, Stärken, Schwächen:

  • Der FSV Frankfurt spielt seine siebte Zweitliga-Saison in Folge - neuer Vereinsrekord.
  • Der FSV Frankfurt kassierte in der letzten Saison ligaweit die meisten Gegentore durch Mittelfeldspieler (25).
  • Kein Team kassierte 13/14 mehr Weitschuss-Gegentore als Frankfurt (14).
  • Der FSV Frankfurt beging in der letzten Saison die wenigsten Fouls (422).
  • Nur St. Pauli verursachte 13/14 mehr Strafstöße (neun) als Frankfurt (acht).

Die Vorschauen der anderen Zweitligisten:

1. FC Nürnberg | Eintracht Braunschweig | Greuther Fürth | 1. FC Kaiserslautern | Karlsruher SC | Fortuna Düsseldorf | TSV 1860 München | FC St. Pauli | 1. FC Union Berlin | VfR Aalen | FC Ingolstadt | SV Sandhausen | Erzgebirge Aue | FSV Frankfurt | VfL Bochum | RB Leipzig | 1. FC Heidenheim | SV Darmstadt 98

 

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