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Die Highlights der Saison

Patric Klandt hütete den Kasten des FSV Frankfurt in der abgelaufenen Saison 33 Mal

Wichtigster Spieler: Patric Klandt

Patric Klandt ist so etwas wie der "Mr. FSV". Seit der Rückrunde der Aufstiegssaison 2007/08 steht der 30-Jährige im Tor des Zweitligisten, in der abgelaufenen Saison bei 33 von 34 Spielen. Klandt ist das Gesicht der Mannschaft und nicht nur wegen seiner Vereinstreue ein wichtiger Faktor. Mit stabilen Leistungen hat der gebürtige Frankfurter und gelernte KFZ-Mechaniker in den vergangenen sechseinhalb Jahren viel dazu beigetragen, dass sich der FSV in der 2. Bundesliga etabliert hat. Und für einen Torwart ist Patric Klandt ja noch ziemlich jung, er könnte dem FSV noch lange erhalten bleiben. 

Aufsteiger der Saison: Mathew Leckie

Über Mathew Leckie sagt Benno Möhlmann: "Wir hatten zwei Alternativen, als wir Leckie geholt haben", so der Trainer, "entweder er spielt gut und geht, oder er spielt schlecht und bleibt." Am Ende hat Leckie so gut gespielt, dass er den FSV  nach zwei Spielzeiten nun wieder Richtung Ingolstadt verlässt. Gekommen ist er aus Mönchengladbach, zuerst ausgeliehen, dann fest verpflichtet. Und Möhlmann sagt nun: "Mir ist es lieber, dass es so passiert ist." Elf Tore erzielte der schnelle Flügelflitzer in der abgelaufenen Saison. Und weil er konstant gut spielte, wird er wohl auch in Australiens Kader bei der Weltmeisterschaft in Brasilien stehen.

Tor der Saison: Teixeira in Cottbus

Ja, und dann zog  Nils Teixeira einfach ab - und traf zum 2:1 in der 75. Minute bei Energie Cottbus. Am Ende hatte der FSV Frankfurt dieses Auswärtsspiel am 15. Spieltag mit 4:1 gewonnen, aber in Erinnerung bleibt vor allem das Tor des Linksverteidigers. Es war übrigens das einzige Tor Teixeiras in dieser Saison - aber was für eins: Nach einer Freistoßflanke wehrte Energie-Torwart Robert Almer den Ball mit beiden Fäusten ab, die Kugel flog weit weg vom Strafraum. Aber Teixeira nahm den Ball dann direkt und donnerte ihn aus 30 Metern Entfernung mit seinem rechten Fuß unhaltbar für den österreichischen Keeper von Cottbus ins Netz. "Ein Glücksschuss" haderten die geschlagenen Cottbuser hinterher, "ein Traumtor" fanden hingegen die Frankfurter.

Das bleibt hängen:

Dem FSV Frankfurt sind Grenzen gesetzt im Schatten des großen Nachbarn Eintracht Frankfurt. Das hat die Mannschaft von Trainer Möhlmann in der vergangenen Saison bis kurz vor dem letzten Schlusspfiff spüren müssen. Dass am Ende aber dennoch relativ souverän die Klasse gehalten wurde, spricht für die Kontinuität in Bornheim und die Stabilität im Verein. Dass Trainer Möhlmann bei seiner Aufgabe beim FSV dabei immer wieder seine besten Spieler verliert, zeigt sich erneut beim Weggang von Mathew Leckie. Die Grenzen immer weiter ein Stückchen nach oben zu drücken, ist die Aufgabe des Clubs, der vor sportlichen Rückschlägen aber nie ganz gefeit sein kann.

Tops:

  • Der FSV Frankfurt kann einen Vereinsrekord vermelden: Ab August spielen die Bornheimer ihre siebte Zweitliga-Saison in Folge. 

  • Nur vor sechs Gegentoren erlaubte sich der FSV einen Ballverlust - ein starker Wert. 

  • Der FSV Frankfurt beging die wenigsten Fouls (422). 

  • Nur Paderborn nutzte seine Großchancen besser (59 Prozent) als der FSV Frankfurt (55 Prozent). 

  • Der KSC auf dem fünften Platz gewann auch nur ein Spiel mehr (zwölf) als der FSV (elf).

Flops:

  • Der FSV Frankfurt kassierte ligaweit die meisten Gegentore durch Mittelfeldspieler (25). 

  • Bei Standards war der FSV recht anfällig (18 Gegentore). 

  • Niemand kassierte mehr Weitschuss-Gegentore als Frankfurt (14). 

  • Nur St. Pauli verursachte mehr Strafstöße (neun) als Frankfurt (acht). 

  • Die Gegner nutzten gegen kaum ein Team die Großchancen besser als gegen den FSV (62 Prozent). 

  • Niemand bestritt weniger Zweikämpfe als Frankfurt (6.974).

Tobias Schächter

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