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Die Highlights der Saison

Charlison Benschop wurde bereits in seiner ersten Zweitliga-Saison Fortunas Top-Torjäger. Der Niederländer traf zwölf Mal

Ein weiterer Leistungsträger war Ben Halloran. Der 21 Jahre alte Australier lief in der Schlussphase der Saison zu Hochform auf

Oliver Reck hat als Düsseldorfer Interims-Coach eine unglaubliche Statistik vorzuweisen

Wichtigster Spieler: Charlison Benschop

Der niederländische Sturmtank war nur Insidern bekannt. Er wechselte vom französischen Club Stade Brest an den Rhein und schlug auf Anhieb ein. Egal, wer gerade bei Fortuna als Trainer auf der Bank saß, Charlison Benschop machte seine Tore. Am Ende waren es zwölf Buden in 28 Partien, eine starke Quote.

Aufsteiger der Saison: Ben Halloran

Australier und Fortuna Düsseldorf, das passt. Nach den guten Erfahrungen mit Robbie Kruse rechtfertigte auch dessen Landsmann Ben Halloran das Vertrauen des Vereins. Der torgefährliche 21-jährige Offensivmann kam zunächst nur sporadisch zum Einsatz, war aber ab dem 26. Spieltag nicht mehr aus Fortunas Startformation wegzudenken. Sechs Treffer gelangen ihm bei 18 Einsätzen, in den letzten sechs Partien traf er fünf Mal.

Tor der Saison: Halloran gegen Aue

Das Spiel gegen Aue am 32. Spieltag war schon gelaufen, Fortuna führte 3:0. Doch das Beste hatten sich die Rheinländer in Person von Ben Halloran für die Schlussminute aufgehoben. Der Australier schloss einen Konter mit einem herrlichen Lupfer aus gut elf Metern ab. Aues Keeper Martin Männel blieb chancenlos. 4:0 für Düsseldorf, der Deckel war drauf. 

Das bleibt hängen: Das Phänomen Oliver Reck

Oliver Reck hat in seinem Leben schon viel erlebt. Als Spieler sammelte er mit Werder Bremen reihenweise Titel. Als Trainer musste er immer wieder mit Rückschlägen fertig werden. Mit sportlichen, in Form von Entlassungen etwa als Co-Trainer auf Schalke oder als Chefcoach in Duisburg, mit gesundheitlichen, in Form eines Herzinfarktes. Bei Fortuna scheint er nun sein Glück gefunden zu haben. Nur unter ihm trumpfte Düsseldorf in der vergangenen Spielzeit richtig auf. In neun Spielen unter seiner Regie gab es sieben Siege, die Kollegen Büskens (fünf) und Köstner (einen) steuerten nur weitere sechs Dreier in 25 Spielen bei. Ohne Reck weist Fortuna die Bilanz eines Absteigers auf. Mehr Argumente für eine Weiterbeschäftigung kann Reck eigentlich nicht mehr vorbringen.

Tops:

  • Seitdem Oliver Reck für den erkrankten Lorenz-Günter Köstner an der Seitenlinie stand, holte Düsseldorf 16 der 18 möglichen Punkte. 

  • Nur Cottbus gab mehr Kontertorschüsse ab (54) als Düsseldorf (51). 

  • Pressing: Düsseldorf nutzte 17-mal einen gegnerischen Ballverlust zum Torerfolg - Ligaspitze. 

  • Nur Kaiserslautern ließ weniger Freistoß-Gegentore zu (eins) als Düsseldorf (vier). 

Flops:

  • Einzig Cottbus wurde vor Gegentoren häufiger erfolgreich ausgekontert (14 Mal) als Düsseldorf (elf Mal).  

  • Einzig Karlsruhe kam seltener nach ruhenden Bällen zum Torschuss als Düsseldorf (86 Mal).

  • Nur zwei Mannschaften haben weniger Torschüsse abgegeben als Düsseldorf (381).

  • Einzig Paderborn kassierte nach Flanken mehr Gegentore (neun) als Düsseldorf (acht). 

  • Einzig Dresden machte mehr schwere Fehler vor Gegentoren (sieben) als Düsseldorf (sechs).

  • Einzig Karlsruhe kam zu weniger Eckbällen (131) als Düsseldorf (136).  

Tobias Gonscherowski

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