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Mit Hasenhüttl kam der Aufschwung

Nach dem Stotterstart (sieben Niederlagen in neun Spielen) kam Ralph Hasenhüttl zum FC Ingolstadt. Der Coachführte das Team uf Platz 10

Moritz Hartmann (M.) und Philipp Hofmann (r.) sind die Top-Torjäger der Schanzer. Hofmann erzielte acht, Hartmann sieben Treffer (© imago)

Ramazan Özcan verlieh der Defensive nach dem Trainerwechsel mehr Stabilität. Die Folge: Der FCI kassierte nur 33 Gegentore (© imago)

Ingolstadt - Das nennt man Nägel mit Köpfen. Kaum war der Klassenerhalt am vorletzten Spieltag geschafft, ging der Blick bei den Verantwortlichen des FC Ingolstadt 04 bereits in die Zukunft. Nach dem Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl sein Arbeitspapier bereits im Februar bis 2016 verlängert hatte, zogen nun Hasenhüttls Assistent Michael Henke und Sportdirektor Thomas Linke nach, um in den nächsten Jahren ein erfolgreiches Trio zu bilden (zur Meldung).

"Für uns war es wichtig, sofort klare Zeichen zu setzen", kommentierte Harald Gärtner, Geschäftsführer Kommunikation und Sport, die Ingolstädter Zukunftsplanungen. "Ich bin überzeugt davon, dass sich die positive Zusammenarbeit mit Linke, Hasenhüttl und Henke zum Wohle des Vereins auszahlen wird."

Stotterstart für die Schanzer

Aus diesen Worten ist erkennbar, dass man sich an der Donau nach ruhigen Zeiten sehnt.  Denn auch in der abgelaufenen Saison hatte man speziell zu Beginn allergrößte Schwierigkeiten. Gleich vier Mal in Folge verloren die Schanzer an den ersten Spieltagen, bevor der erste Dreier eingefahren werden konnte.  Aber auch der hart umkämpfte Sieg gegen Arminia Bielefeld bedeutete noch nicht die erhoffte Trendwende: Trainer Marco Kurz musste nach sieben Niederlagen in den ersten neun Partien seinen Hut nehmen. Es kam Hasenhüttl - und mit dem Ex-Trainer des VfR Aalen der sportliche Aufschwung. (Alle Ergebnisse des FCI)

Hasenhüttl gelang es, seine anfangs kriselnde Mannschaft wieder in stabile Fahrwasser zu führen. Mit dem Österreicher standen die Donaukicker vor allem in der Defensive sicherer und holten sich so schnell wichtige Punkte, um zumindest ins Mittelfeld der Liga vorzurücken. Insbesondere Keeper Ramazan Özcan verlieh der Hintermannschaft Sicherheit. So kassierten die Ingolstädter am Ende gerade einmal 33 Gegentreffer.

Beeindruckende Auswärtsbilanz

Hinzu kommt, dass mit Moritz Hartmann und Philipp Hofmann zwei Angreifer in den Reihen der Hasenhüttl-Truppe standen, auf die Verlass war. Hartmann erzielte sieben, Hofmann sogar acht Treffer. Besonders beindruckend: In der vergangenen Spielzeit verlor der bayrische Zweitligist in der Fremde 13 Mal in Folge nicht. Außerdem blieb Ingolstadt in den letzten neun Partien nur ein Mal ohne Punktgewinn - und das war gegen Aufsteiger Paderborn. Lediglich die vielen Punkteteilungen verhinderten, dass die ambitionierten Ingolstädter in der Endabrechnung nicht noch weiter oben landeten.

Nach dem 10. Platz in diesem Jahr sind die Ziele für die kommende Saison nun höher gesteckt. Um diese zu erreichen, haben die Ingolstädter auf dem Transfermarkt schon kräftig zugelangt. Mit Flügelspieler Mathew Leckie (FSV Frankfurt), Offensiv-Allrounder Lukas Hinterseer (Wacker Innsbruck) sowie Innenverteidiger Benjamin Hübner (VfR Aalen) stehen vielversprechende Neuverpflichtungen fest (zur Meldung).

Linke: "Liga wird noch stärker werden"

Verlängert wurden die Verträge mit den für die Mannschaft wichtigen Profis Pascal Groß, Konstantin Engel und Ralph Gunesch. Fraglich ist noch der Verbleib des Brasilianers Caiuby.

Wo führt also nun die Reise hin? Sportdirektor Linke stapelt vorerst tief. "Als Erstes wollen wir an die Leistungen der Rückrunde anknüpfen und weiter dynamischen Fußball spielen. In der kommenden Saison dürfte die Liga noch stärker werden", vermutet Linke. "Wir werden sicher nicht sagen: wir greifen jetzt ganz oben an." Ein bisschen mehr als in diesem Jahr dürfte es aber schon sein.

Jens Fischer

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