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Highlights der Saison

Kevin Trapp war Frankfurts starker Rückhalt in einer schwierigen Saison

Joselu ist mit neun Saisontoren der erfolgreichste Torjäger der Eintracht

Mit viel Pech scheiden die Frankfurter um Sebastian Jung (v.) gegen den FC Porto aus

Wichtigster Spieler: Kevin Trapp

Wie schon im letzten Jahr, als er der Garant für das Erreichen der Europa-League war, glänzte Kevin Trapp auch in dieser Saison mit starken Auftritten. Der vor zwei Jahren vom 1. FC Kaiserslautern nach Frankfurt gewechselte Saarländer ist ein Spezialist in sogenannten 1:1-Situationen. Lange bleibt er stehen, wenn ein Stürmer alleine auf ihn zuläuft, und klärt dann mit tollen Reflexen die Situation. Ein guter Fußballer ist er auch. Niemand hätte es überrascht, wäre der 23-Jährige als dritter Torwart der deutschen Nationalmannschaft für die WM nominiert worden. Trapp aber nimmt es sportlich, dass Ron-Robert Zieler hinter Manuel Neuer und Roman Weidenfeller im Kader steht. Er sagt über seine Nichtnominierung: "Ja, klar, ich würde lügen, wenn ich sagte, ich freue mich. Aber ich habe nicht auch wirklich damit gerechnet, nominiert zu werden." Das kann ja noch kommen in der Zukunft, wenn er weiter so gut hält wie in der abgelaufenen Saison für Eintracht Frankfurt.

Aufsteiger der Saison: Joselu

Er har lange gebraucht, aber in der Rückrunde machte Joselu endlich den so oft herbeigesehnten nächsten Schritt in seiner Karriere und half der Eintracht mit einigen wichtigen Toren, den Klassenerhalt relativ frühzeitig zu sichern. Mit acht Treffern in 24 Spielen stimmt die Quote am Ende für den aus Hoffenheim ausgeliehenen Stürmer, der mit vollem Namen Jose Luis Sanmartin Mato heißt. Der 24-jährige, wuchtige Angreifer, 1,92 Meter groß, ist auf seinem Weg sein Potenzial auszuschöpfen, noch nicht am Ende angelangt. Als Anspielstation in der Spitze kann er den Ball noch besser verteidigen und auch sein Bewegungsablauf kann noch geschmeidiger werden. Kein Wunder, dass die Frankfurter sich bemühen, den in Stuttgart geborenen Spanier endgültig von Hoffenheim zur Eintracht zu lotsen.

Tor der Saison: Joselu

Seit dem ersten Spieltag war Joselu nicht mehr von Beginn an im Einsatz, dann traf er zweimal im November beim 3:3 gegen Schalke. Erst per Kopf nach einer Flanke von Sebastian Jung und schließlich zum zwischenzeitlichen 3:2 mit einem fulminanten Linksschuss fast in den Winkel. "Ein außergewöhnlicher Strahl, ein Traumtor", schwelgte die "Frankfurter Rundschau" hinterher. Für Joselu war das sozusagen der Anfang vom Durchbruch bei der Eintracht, beidfüßig und kopfballstark ist der Stürmer nämlich nicht nur auf dem Papier.

Das bleibt hängen:

Die Europapokalabende, nach denen sich die Eintracht-Fans so lange gesehnt hatten, werden unvergessen bleiben. Über 12.000 in orange gekleidete Eintracht-Anhänger feierten mit ihrer Mannschaft beispielsweise den 1:0-Sieg bei Girondis Bordeaux. Die Eintracht war Zuschauermagnet in der Europa-League und bereicherte den Wettbewerb.

Unglücklich dann das Aus in der ersten K.o.-Runde gegen den FC Porto in letzter Minute. Und dennoch: Die Dreifachbelastung war zu groß für die Mannschaft, die in der Liga schmerzlich ihre Grenzen kennenlernen musste.

Tops:

  • Nur Bayern kam zu mehr Eckbällen (242) als Frankfurt (203).

  • 144 Torschüsse geben die Stürmer ab - nur bei drei Teams mehr.

  • Die Frankfurter schlugen die drittmeisten Flanken (457). Zehn Treffer gelangen nach Flanken - nur drei Teams mehr.

  • Die Eintracht hatte eine Fehlpassquote von 23 Prozent - nur bei fünf Teams war sie geringer.

  • Nur ein Gegentor kassierte die Eintracht nach einem schweren Fehler - alle anderen Teams mehr.

Flops:

  • Nur zwei Mannschaften haben weniger Tore erzielt als Frankfurt (40). Nur Braunschweig hatte eine schlechtere Trefferquote als Frankfurt: Durchschnittlich landete nur jeder elfte Torschuss im Tor.

  • Frankfurt war die Mannschaft mit den wenigsten Kontertoren, nur ein Mal führte ein schneller Gegenangriff zu einem Tor.

  • Einzig Augsburg erzielte weniger Tore nach ruhenden Bällen als Frankfurt (sieben).

  • Einzig Hamburg ließ mehr Torschüsse nach Konterangriffen zu (69) als Frankfurt (64).

  • Die Spieler von Frankfurt sahen 77 Karten - Höchstwert.

Tobias Schächter

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