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Wintercheck: Eintracht Braunschweig

Seung-Woo Ryu (l.) wurde von Bayer Leverkusen ausgeliehen und gehört zu den absoluten Leistungsträgern der Braunschweiger

Braunschweig - Als Absteiger ist Eintracht Braunschweig nicht mit dem Ziel "sofortiger Wiederaufstieg" in die neue Saison gestartet. Doch nach Ende der Hinrunde im Unterhaus ist die erste Liga keine Utopie mehr. bundesliga.de macht den Wintercheck bei den Löwen.

Anspruch vor der Saison

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Aufstieg kein Muss

Eine stabile Saison wolle man als Bundesliga-Absteiger spielen, erklärte Eintrachts sportlicher Leiter, Marc Arnold, im Juli. Braunschweig musste den Verlust von einigen Stammkräften kompensieren (Kumbela, Bellarabi, Bicakcic und Elabdellaoui), das dauerte. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten und nur einem Sieg aus den ersten fünf Partien, sorgte eine Siegesserie von fünf Erfolgen in Serie für den Sprung ins obere Tabellendrittel mit Tuchfühlung auf die Aufstiegsränge.

So sieht's jetzt aus

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Mitten in der Spitzengruppe

Die Niedersachsen sind mittendrin im Kampf um den Aufstieg. Um den erneuten Traum von der ersten Liga am Leben zu halten, benötigt die Eintracht vor allem eines: Konstanz. Zu oft wechselten sich Siege mit Niederlagen ab. Erst am Ende der Hinrunde überzeugte das Team auch spielerisch. Wie schon in der vergangenen Saison ist das große Plus des Lieberknecht-Teams, die mannschaftliche Geschlossenheit und ihr großer Einsatzwillen.

Top-Facts der Hinrunde

  • Die Verteidiger von Braunschweig erzielten die meisten Tore ligaweit (acht).

  • Braunschweig erzielte ligaweit die meisten Tore aus dem laufenden Spiel (25).

  • Nur Karlsruhe kassierte weniger Gegentore in der Schlussviertelstunde (null) als Braunschweig (drei).

Flop-Facts der Hinrunde

  • Einzig die Mittelfeldspieler von RB Leipzig trafen seltener (zweimal) als die Midfielder von Braunschweig (fünf Mal).

  • Kein Team erzielte weniger Tore nach ruhenden Bällen als Braunschweig (drei).

  • Team erzielte weniger Tore nach Flanken als Braunschweig (eins).

Gewinner der Hinrunde

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Havard Nielsen

Bereits in der Bundesliga deutete Havard Nielsen sein großes Potenzial an. Jetzt in der 2. Bundesliga ist der norwegische Nationalspieler der Top-Angreifer bei den Blau-Gelben. Der 21-Jährige hat bereits acht Tore erzielt, zwei weitere im DFB-Pokal. Der Norweger passt mit seiner Laufstärke perfekt ins Anforderungsprofil von Coach Lieberknecht. Zusammen mit dem südkoreanischen Ausleihspieler Seung-Woo Ryu bildet er ein gefährliches Offensivtandem.

 

Zitat der Hinrunde


"Die Bundesliga bleibt das Ziel

- von mir und vom Verein"

Coach Torsten Lieberknecht im Interview mit dem "kicker".

Das beste Spiel

10. Spieltag: Eintr. Braunschweig - Greuther Fürth 2:2

Es war das Spiel des Benjamin Kessel. Eintrachts Verteidiger drehte die bereits verloren geglaubte Partie mit zwei Kopfballtoren und rettete seinem Team noch das 2:2-Remis nach 0:2-Rückstand. Der Treffer zum Endstand fiel erst in der Nachspielzeit. Kessels Doppelpack läutete Eintrachts beste  Phase von sechs ungeschlagenen Spielen ein (davon fünf Siege in Serie).

So geht es weiter

Am 10. Januar bittet Torsten Lieberknecht seine Mannschaft zum Trainingsauftakt. Vom 16. bis 23. Januar geht es dann ab ins Trainingslager im spanischen Jerez. Während dieser Zeit sind auch drei Testspiele geplant (18./19. und 22. Januar). Für das letzte Januar-Wochenende (30./31.01) stehen weitere Partien auf dem Programm. Am 8. Februar empfängt die Eintracht dann zu Hause um 15.30 Uhr den 1. FC Kaiserslautern.

 

Zusammengestellt von Alexander Barklage

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