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Vor dem Start: Borussia Dortmund

Der BVB ackert im Trainingslager in Bad Ragaz

Jürgen Klopp (l.) hat das Team mit Freude und Spaß durch die Vorbereitung geführt und Neuzugänge wie Matthias Ginter schnell integriert

Dortmund - Borussia Dortmund hat sein System ein wenig angepasst, um mit seinem neuen Personal die Tabellenspitze zu attackieren. Trainer Jürgen Klopp setzt dabei auf bekannte Stärken seines BVB. Die bundesliga.de-Saisonvorschau für Borussia Dortmund.

Die Spielidee

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Umschaltspiel ist Trumpf

Markenzeichen der Dortmunder ist das überfallartige Umschaltspiel nach eigener Balleroberung. Voraussetzung sind hoher Aufwand und große Laufbereitschaft. Die Mannschaft versucht, den Gegner durch intensives Pressing zu Fehlern zu verleiten, was im Sturm schon ansetzt. "Wir brauchen Pressingstürmer, die vorne rumlaufen wie ein Scheibenwischer und alles anlaufen, was ein anderes Trikot hat", fordert Jürgen Klopp. Wird der Ball erobert, geht es mit Hochgeschwindigkeit, wenigen Kontakten und schnellen Pässen nach vorne. Groß geschrieben wird auch das Gegenpressing - für den Trainer "der beste Spielmacher dieser Welt. Der günstigste Moment, den Ball zu erobern, ist direkt nach eigenem Ballverlust."

Und, klappt das schon?

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Noch nicht so richtig

An den schwarz-gelben Kernkompetenzen Pressing, Gegenpressing und Umschaltspiel wird sich nicht viel ändern, doch für die neue Saison setzt Klopp in Sachen Taktik und Personal auf mehr Variabilität. Im Jahr eins nach Robert Lewandowski testete der BVB in der Vorbereitung mit Erfolg mehrfach ein 4-4-2-System, in dem Immobile, Ramos und Aubameyang die beiden Sturmplätze einnehmen könnten. Neuzugang Dong-Won Ji kann zwar laut Klopp "am Ball alles, hat aber noch keinen Zugriff auf seine Festplatte". Problem: Mit WM-Fahrer Hummels sowie den verletzten Reus, Sahin, Blaszczykowski und Gündogan fehlten in der Vorbereitung Spieler, die für das Umschaltspiel prädestiniert sind.

Der Tweet zur Vorbereitung

Der Gewinner der Vorbereitung

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Pierre-Emerick Aubameyang

Die Zeichen standen fast schon auf Abschied, doch nach einer richtig starken Vorbereitung ist Pierre-Emerick Aubameyang heißer Kandidat für die Startelf - trotz starker Konkurrenz. Der Gabuner ist technisch versiert, schnell, verfügt über einen ausgeprägten Torriecher und profitiert vielleicht am meisten von einer 4-4-2-Formation. "Für mich ist es ein Vorteil, weil ich mit diesem System groß geworden bin. Und mein Naturell liegt in der Spitze", ist der 25-Jährige überzeugt, der in der Vorsaison oft außen spielen musste. Einen bärenstarken Auftritt legte Aubameyang bereits beim Supercup gegen Bayern München auf's Parkett.

Zum 7. Mal ...

... hat Jürgen Klopp Borussia Dortmund auf eine Bundesligasaison vorbereitet. Damit ist er der neue Rekordtrainer des BVB.

Auf dem Weg nach oben

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Mitsuru Maruoka

Nach Shinji Kagawa gibt es wieder einen Japaner beim BVB: Mitsuru Maruoka, 18 Jahre jung,  170 cm klein, 68 kg leicht, zuhause im zentralen Mittelfeld. "Er kann noch A-Jugend spielen und trotzdem schon richtig gut kicken", gab es  nach dem Trainingslager ein Extralob von Jürgen Klopp. Der hatte den U23-Spieler zur Profi-Vorbereitung mitgenommen und gab ihm mehrfach Spielanteile. Maruoka nutzte das: Starke Vorstellung gegen Verona, Treffer gegen Rapperswil. Jakub Blaszczykowski hat den kleinen Japaner schon mit dem passenden Spitznamen geadelt: Shinji!


"Lewandowski ist Vergangenheit,

ich bin die Gegenwart und

die Zukunft!"

Ciro Immobile

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Peter Krawietz - "Das Auge"?

Neben Željko Buvač, der Klopp schon an der Linie vertrat, und Kult-Torwarttrainer "Teddy" de Beer hat der BVB noch einen dritten Assistenztrainer: Peter Krawietz ist der Herr der Videoanalyse. 2008 wechselte er mit Klopp nach Dortmund. Gilt Buvač als "Das Gehirn", kann man Krawietz getrost als "Das Auge" bezeichnen. Vor allem an Spieltagen läuft der 43-Jährige - übrigens auch Trauzeuge von Jürgen Klopp - auf Hochtouren: Dann erstellt und analysiert er Videomaterial der eigenen Elf, das Klopp oft noch in der Halbzeitanalyse seinen Spielern präsentiert, um Fehler und Lösungen aufzuzeigen. Zudem analysiert Krawietz in der Vorbereitung in aller Ausführlichkeit die Gegner der Borussia.

Dietmar Nolte

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