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Vor dem Start: Bayer 04 Leverkusen

Bringt die neue Saison Bayer 04 Leverkusen endlich den heiß ersehnten Titel? (©Imago)

Leverkusen - Einem Titel läuft Bayer 04 Leverkusen seit 21 Jahren hinterher. Doch in der Bundesliga hat die Werkself in den letzten fünf Jahren immer zu den besten fünf Vereinen gezählt. Das soll auch unter dem neuen Trainer Roger Schmidt so bleiben. Der 47-Jährige will allerdings mit einem anderen taktischen Ansatz die Bundesliga-Erfolgsgeschichte der Rheinländer fortschreiben.

Die Spielidee

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Dominanz ist Trumpf

Roger Schmidt will die Spielweise von Bayer 04 komplett umkrempeln. "Es geht mir darum, Dominanz auszustrahlen", hat er angekündigt. Weg vom überfallartigen Konterfußball der vergangenen Saison hin zu frühzeitigem Attackieren des Gegners und Anlaufen des Torwarts. "Wir wollen dem Gegner ein Spiel aufzwingen, das er nicht möchte", sagt Schmidt weiter. "Es geht darum, aktiver auf dem Platz zu sein." Mit dem Königstransfer Hakan Calhanoglu hat Leverkusen nun einen zentralen Mittelfeldspieler, der den neuen Powerfußball verkörpern soll.

Und, klappt das schon?

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Ja, schon sehr gut

Die Mannschaft konnte die Vorgaben ihres neuen Coaches in den meisten Testspielen umsetzen. Sechs Siege gelangen in acht Spielen, 22 Tore wurden gegen durchweg ernstzunehmende Gegner erzielt. Nur gegen Olympique Marseille (1:4) gab es eine Niederlage. Hakan Calhanoglu traf bei seinen Einsätzen zweimal und konnte Akzente setzen. Die meisten Treffer in der Vorbereitung gelangen dem ukrainischen Talent Vladen Yurchenko, der sich mit vier Toren empfehlen konnte und damit sogar einmal mehr knipste als Stefan Kießling.

Der Tweet zur Vorbereitung

Der Gewinner der Vorbereitung

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Vladen Yurchenko

Auch in diesem Jahr wechselten wieder mit Supertalent Hakan Calhanoglu oder Torjäger Josip Drmic absolute Topspieler an den Rhein. In der Vorbereitung trumpfte aber ein anderer auf. Der 20-jährige ukrainische Juniorennationalspieler Vladen Yurchenko sammelte in den Testspielen viele Pluspunkte. In vier Partien gelang dem von Schachtar Donezk gekommenen offensiven Mittelfeldspieler jeweils ein Treffer. Gefährlich ist der Techniker besonders bei ruhenden Bällen.

Fast 2.000 Tore ...

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dann gehört auch Bayer Leverkusen dem Club der Vereine an, die in ihrer Bundesliga-Historie bereits 2.000 und mehr Tore geschossen haben. Aktuell hat Leverkusen 1.993 Mal ins gegnerische Tor getroffen. Fehlen als nur noch sieben Treffer zum Jubiläum.

Auf dem Weg nach oben

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Seung-Woo Ryu

In der Winterpause stieß der Südkoreaner Seung-Woo Ryu zur Werkself und machte direkt beim Wintercup mit einem beherzten Auftritt auf sich aufmerksam. Doch es reichte nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga. Mit neuem Mut griff der 21-Jährige in der Vorbereitung wieder an und traf in den Testpartien gegen Jena und Aachen. Gegen die Alemannia flog er allerdings nach einer Tätlichkeit vom Platz, was ihm eine Sperre für drei Vorbereitungsspiele einbracht, darunter auch ausgerechnet die Partie gegen den FC Seoul.


"Die 10 macht mich im Kopf stark"

Hakan Calhanoglu

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... Oliver Bartlett?

Er besitzt die britische und australische Staatsbürgerschaft, er ist Diplom-Sportlehrer der Sporthochschule in Köln und er arbeitete bereits beim VfL Osnabrück, Borussia Dortmund, dem DFB und zuletzt bei RB Salzburg. Der 45-jährige Oliver Bartlett (r. / © imago) folgte seinem Cheftrainer Roger Schmidt nach Leverkusen, wo er als Athletik- und Fitnesstrainer die Bayer-Profis über die Trainingsplätze scheucht. Bartlett gilt für den Cheftrainer als "wichtige Bezugsperson", wie Leverkusens Sportchef Rudi Völler betont.

Tobias Gonscherowski

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