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Vor dem Start: TSG 1899 Hoffenheim

Adam Szalai (l.) und Andreas Beck bei der Trikotpräsentation der TSG 1899 Hoffenheim (©Imago)

Sinsheim - Trainer Markus Gisdol will da weitermachen, wo er letzte Saison aufgehört hat – nur weniger Gegentore sollen es werden. Und die TSG 1899 Hoffenheim ist auf einem guten Weg! Die bundesliga.de-Saisonvorschau für die TSG Hoffenheim.

Die Spielidee

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Gegenpressing ist Trumpf

Nach vorne, nach vorne, nach vorne läuft das Spiel der TSG Hoffenheimunter Trainer Markus Gisdol. Kaum eine Mannschaft greift den Gegner so früh und permanent an wie die TSG – und bei Ballverlust wird sofort gegengepresst, wie die Fußballakademiker sagen. Schnelle Balleroberungen, schnelles Umschalten, aggressives Gegenpressing – so spielt die TSG. Und so geht’s auch in der neuen Saison weiter, auch wenn die Gegentorflut eingedämmt werden soll. Gisdol will immer ein Tor mehr schießen als der Gegner. Das führt oft zu Spektakelfußball, den der Trainer nur ein bisschen zähmen, aber nicht eindämmen will.

Und, klappt das schon?

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Ja, und wie!

In einem Trainingsspiel 11 gegen 11 im Vorbereitungslager am Vierwaldstättersee setzten sich die 22 Hoffenheimer so intensiv und aggressiv immer wieder gegenseitig unter Druck, dass die Kiebitze und die Trainer nur so staunten. Dass die Spieler Gisdols Gegenpressing verinnerlicht haben, bewiesen die Badener schon vergangene Runde. Nun, mit Angreifer Adam Szalai als erstem Verteidiger, Pirmin Schwegler als Taktgeber im Mittelfeld und mit Oliver Baumann als mitspielender neuer Nummer 1 könnte Hoffenheims Spielstil noch ausgereifter und ausbalancierter daherkommen. Von einer Gegentorflut konnte in der Vorbereitung definitiv nicht die Rede sein. Nur ein Mal klingelte es in acht Testspielen im Kasten der TSG.

Der Tweet zur Vorbereitung

Der Gewinner der Vorbereitung

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Ermin Bicakcic

Ermin Bicakcic könnte sich nach seinem Wechsel im Sommer von Eintracht Braunschweig gleich einen Stammplatz in der Innenverteidigung erarbeiten. Vom ersten Tag an bewegte sich der bosnische Nationalspieler auf und neben dem Platz als sei er schon immer Teil dieser Mannschaft. Mit seiner konsequenten Spielweise hat er sich in Braunschweig den Spitznamen "Eisen-Ermin" erarbeitet. Der 24-Jährige zeigt vielleicht auch deshalb keine Anpassungsschwierigkeiten in Hoffenheim, weil er Trainer Markus Gisdol sehr gut kennt. In der B-Jugend des VfB Stuttgart hieß einst sein Trainer nämlich auch Markus Gisdol.

70 Gegentore ...

... kassierte die TSG in der vergangenen Runde. Wer diese Zahl in Hoffenheim in Verbindung mit der TSG-Defensive nennt, muss mit 70 Tagen Kerker im nahen Heidelberger Schloss rechnen. In dieser Saison soll viel öfter die schnöde 0 hinten stehen. Vorne aber soll es weiter richtig krachen. Mindestens: 70 Mal.

Auf dem Weg nach oben

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Niklas Süle

Man vergisst es schnell bei diesem Kerl: Niklas Süle ist erst 18. Nun geht der 1, 94 Meter große Innenverteidiger schon in seine zweite Erstligasaison, 27 Bundesligaspiele hat er bereits auf dem breiten Buckel. Und schon in der vergangenen Runde reduzierte das Talent seine Abspiel- und Stellungsfehler auf ein erstaunlich geringes Maß. Geht seine Entwicklung so rasant voran, könnte er zum unangefochtenen Stammspieler werden – trotz der Konkurrenz von David Abraham, Jannik Vestergaard und des aus Braunschweig gekommenen Ermin Bicakcic.


"Der Verein ist vor zwei Jahren

nicht gut damit gefahren,

große Töne zu spucken.

Pirmin Schwegler

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... Lutz Pfannenstiel?

Als Fußballprofi spielte der mittlerweile 41-Jährige auf allen sechs Kontinentalverbänden – das hat vor und nach ihm niemand geschafft. Seit 2011 ist der Weltenbummler aus dem niederbayerischen Zwiesel Scout und Leiter internationale Beziehungen in Hoffenheim. Die TSG profitiert nicht nur von den weltweiten Kontakten Pfannstiels. Bei Welt- und Europameisterschaften fungiert Pfannenstiel auch als Experte im Fernsehen, er ist beim ZDF oder der englischen BBC gefragt. Auch so steht die TSG dann überregional im Fokus.

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