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Sofortiger Wiederaufstieg angepeilt

Will den Club wieder zurück in die Bundesliga führen: Nürnbergs neuer Coach Valerien Ismael (© imago)

Nürnberg - Der 1. FC Nürnberg will die Schmach des achten Bundesliga-Abstiegs möglichst schnell vergessen machen. Im Sommer 2015 will das Team um den neuen Trainer Valérien Ismaël wieder erstklassig sein. Trotz des Aderlasses könnte das Gelingen, denn die Neuzugänge verfügen über große Klasse (zur Transferübersicht).

Immenser Rückhalt der Fans

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Valérien Ismaël (Foto, © imago) staunte nicht schlecht. 3000 Fans waren am 23. Juni gekommen, um die Spieler seiner neuen Mannschaft zu sehen. Und zwar nicht bei einem Heimspiel, sondern bei der ersten Trainingseinheit nach einer Sommerpause, die den meisten Club-Fans wieder viel zu lange vorkam. Da, wo Ismaël  bislang gearbeitet hat, bei der U 23 des VfL Wolfsburg, fanden nicht nur die Trainingseinheiten, sondern auch die Spiele weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Für den ehemaligen Werder-Spieler, der betont, wie gerne er in Niedersachsen gearbeitet hat, ist der Zuspruch der Fans dann auch eine Bestätigung für die Entscheidung, das Angebot aus Nürnberg angenommen zu haben. "Ich habe schon in Frankreich bei Traditionsvereinen wie Racing Strasbourg oder RC Lens gespielt", sagt er. "Da war es für mich wichtig, zu einem Club zu gehen, bei dem die Fans so ein großer Faktor sind wie in Nürnberg." (zum Interview)

Jede Menge Tradition

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Wohl kaum ein Verein wirbt so offensiv mit seiner Geschichte wie der "Club", der stolz auf seine neun (!) Deutschen Meisterschaften verweist, vier Pokalsiege, der letzte davon 2007 (Foto, © imago), kamen dazu. Doch was zunächst nach einer Erfolgsgeschichte klingt, ist nur die eine Seite der Medaille. Immer wieder wurde die Leidensfähigkeit der treuen Club-Fans in der 2. Bundesliga  auf die Probe gestellt, seit Mai diesen Jahres trägt der FCN auch den traurigen Titel des "deutschen Rekord-Absteigers". Acht Mal verpassten die Nürnberger den Bundesliga-Klassenerhalt. Auf die nächste Aufstiegsfeier mussten die Fans bisher aber meistens nicht lange warten.

Ismaël und Manager Martin Bader wissen auch ganz genau, dass die Erwartungshaltung der Fans enorm ist. Nach dem unglücklichen Abstieg in der vergangenen Saison wird nicht weniger erwartet als der sofortige Wiederaufstieg. Doch das wird kein Selbstläufer, zumal der 1. FC Nürnberg  fast seine komplette Stammelf verloren hat. Josip Drmic, der beste Torjäger der vergangenen Saison, wechselte zu Bayer Leverkusen, Daniel Ginczek und Adam Hlousek zum VfB Stuttgart, auch Hiroshi Kiyotake, Mike Frantz, Makoto Hasebe, Timothy Chandler, Marvin Plattenhardt, Per Nilsson und Emanuel Pogatetz gingen von Bord (zum Kader).

Vielversprechende Neuzugänge

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Trotz der vielen Abgänge hoffen Bader und Ismaël, im Gegenzug auch Transfers getätigt zu haben, die den Aderlass kompensieren können. Jakub Sylvestr, (25), der für Erzgebirge Aue in 23 Partien der 2. Bundesliga zwölf Mal traf, weiß ebenso wie Peniel Mlapa (23, Borussia Mönchengladbach, Foto, © imago), wo das Tor steht. Dave Bulthuis (24, Utrecht) und Even Hofland (25, Molde FK) könnten hingegen die neue Innenverteidigung bilden. Valerien Ismaël, der in Hannover und Wolfsburg nachgewiesen hat, dass er ein Händchen für junge Talente hat, verspricht sich zudem viel von Mike Ott und Alessandro Schöpf, die aus dem Nachwuchs von 1860 München und des FC Bayern ins Frankenland wechselten.

Top-Fakten, Stärken, Schwächen:

  • Nürnberg stieg in der letzten Saison zum achten Mal aus der Bundesliga ab - Rekord.
  • Vier Mal gelang dem "Club" der sofortige Wiederaufstieg (1979, 1984, 2003 und 2008).
  • Nürnberg feierte 13/14 so wenige Siege wie nie in der Bundesliga (fünf, davon keinen einzigen in der Hinrunde).
  • Der "Club" war in der letzten Saison das heimschwächste Bundesligateam und holte aus 17 Heimspielen nur 14 Punkte.
  • Die Franken kassierten 13/14 70 Gegentore, so viele wie seit 30 Jahren nicht mehr.

Die Vorschauen der anderen Zweitligisten:

1. FC Nürnberg | Eintracht Braunschweig | Greuther Fürth | 1. FC Kaiserslautern | Karlsruher SC | Fortuna Düsseldorf | TSV 1860 München | FC St. Pauli | 1. FC Union Berlin | VfR Aalen | FC Ingolstadt | SV Sandhausen | Erzgebirge Aue | FSV Frankfurt | VfL Bochum | RB Leipzig | 1. FC Heidenheim | SV Darmstadt 98

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