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Wintercheck: 1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg ist nicht gut in die Saison gestartet, hat sich vor der Winterpause mit Coach Rene Weiler jedoch allmählich wieder stabilisiert

Nürnberg - Nach dem Abstieg in die 2. Bundesliga visierte der 1. FC Nürnberg den schnellen Wiederaufstieg an. Nach einem personellen Umbruch und einem durchwachsenen Fehlstart zog beim FCN die Reißleine, Trainer Valerien Ismael wurde entlassen. Nachfolger wurde der Schweizer Rene Weiler. bundesliga.de macht den Wintercheck:

Anspruch vor der Saison

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Klare Marschroute

Hoch, und offenbar zu hoch. Den sofortigen Wiederaufstieg hatten die "Club"-Verantwortlichen nach dem Abstieg im Sommer ausgelobt. Vermutlich auch, weil man glaubte, den treuen "Club"-Fans kein anderes Saisonziel verkaufen zu können. Das Ziel erwies sich für den komplett neu zusammengestellten Kader schnell als zu ehrgeizig, weshalb Valérien Ismaël zwischenzeitlich verordnete, dass man als Spieler nur noch an das jeweils nächste Match denken solle: "Der Aufstieg muss aus den Köpfen raus."

So sieht's jetzt aus

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Freien Fall gestoppt

Der 1. FC Nürnberg hat sich dann doch noch gefangen und überwintert auf einem sehr ordentlichen achten Tabellenplatz. Zwischenzeitlich sah es nämlich so aus, als laufe man Gefahr, in die Dritte Liga weitergereicht zu werden. Anfang November, nach der schwachen Leistung in Sandhausen (1:2) war Schluss für Trainer Valérien Ismaël. Unter dessen Nachfolger, dem Schweizer René Weiler kehrte das Selbstvertrauen zurück. Gleich zum Einstand gelangen zwei Heimsiege gegen Ingolstadt und 1860 München.

Top-Facts der Hinrunde

  • Nürnberg erzielte die meisten Kontertore (zehn).  

  • Der FCN kassierte die wenigsten Gegentore durch Angreifer (fünf).

  • Niemand kassierte weniger Kopfball-Gegentore als Nürnberg (zwei).

Flop-Facts der Hinrunde

  • Kein Team erzielte weniger Tore nach ruhenden Bällen als Nürnberg (drei).

  • Einzig gegen St. Pauli trafen Mittelfeldspieler öfter (19 Mal) als gegen Nürnberg (18 Mal).

  • Nürnberg kassierte acht Gegentore über die linke Abwehrseite - nur drei Mannschaften mehr.

Gewinner der Hinrunde

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Alessandro Schöpf

Unter all den Neuzugängen sticht der Edeltechniker heraus. Der Mann, der aus der U23 der Bayern kam, ist das Herz des Nürnberger Spiels, gleichermaßen unverzichtbar als Vorlagengeber und Vollstrecker. Auch Angreifer Jakub Sylvestr, der aus Aue kam, schlug voll ein. Patrick Rakovsky darf sich ebenfalls freuen, er löste das Urgestein Raphael Schäfer im Tor ab.


"Ich weiß nicht viel über München.

Außer vielleicht,

dass Martin Angha da spielt"

Even Hovland, norwegischer Nationalspieler, offenbart im "Club Magazin" noch Defizite im Bereich Landeskunde.

Das beste Spiel

1. Spieltag: 1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 1:0

Beim 1:0 gegen Erzgebirge Aue am 3. August spielte die neuformatierte "Club"-Elf wie aus einem Guss. Das einzige, was nicht stimmte, war das Ergebnis, das deutlich zu niedrig ausfiel. Eine solche Leistung gelang danach nicht mehr. Zumindest nicht über 90 Minuten.

So geht es weiter

Am Montag, 5. Januar bittet der "Club"-Trainer zum Trainingsauftakt. Rund fünf Wochen intensive Vorbereitung stehen dann auf dem Programm. "Wir wollen uns so vorbereiten, dass wir zum Start eine gute Figur abgeben", so Weiler. Dann dürften auch Peniel Mlapa, der im November am Meniskus operiert wurde und Timo Gebhardt (Leiste) wieder zur Verfügung stehen.

 

Zusammengestellt von Christoph Ruf

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