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Vor dem Start: 1. FC Köln

Der 1. FC Köln trainiert in Kitzbühel für die neue Saison in der Bundesliga (©Imago)

Köln - Nach zweijähriger Abstinenz mischt der 1. FC Köln wieder in der Bundesliga mit. Als souveräner Meister der 2. Bundesliga stiegen die Rheinländer auf. Nun soll mit der gleichen Besonnenheit wie in den letzten beiden Jahren unaufgeregt weitergearbeitet und der Verein in Deutschlands höchster Spielklasse nach dem fünften Aufstieg in den letzten 15 Jahren langfristig etabliert werden. Die Vorzeichen dafür stehen gut.

Die Spielidee

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Variabilität ist Trumpf

Der FC wird sein Spiel in der Bundesliga etwas umstellen müssen. Die Ballbesitzzeiten dürften geringer ausfallen, die Gegner nicht so defensiv eingestellt sein. Trainer Peter Stöger legt Wert darauf, dass seine Mannschaft variabel auftritt und mehrere Systeme beherrscht. Das in der 2. Bundesliga häufig praktizierte 4-4-2 mit zwei Stürmern könnte zugunsten von mehr Kompaktheit im Mittelfeld zu einem 4-2-3-1 oder 4-1-4-1 modifiziert werden. Die Domstädter werden aber auch weiterhin die Initiative ergreifen und sich nicht hinten einigeln.

Und, klappt das schon?

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Es hapert noch

In den Testspielen haperte es noch in der Offensive. 20 Tore gelangen zwar in acht Spielen, doch drei Mal (gegen Koblenz, Ingolstadt und Granada) blieben die Geißböcke auch ohne eigenen Treffer. Patrick Helmes plagen Verletzungssorgen (Knorpelschaden), Neuzugang Simon Zoller gibt zu, sich die Umstellung von der 2. Bundesliga auf Liga 1 leichter vorgestellt zu haben. Er traf erst einmal. Spielerisch konnten die Kölner dagegen meistens überzeugen, besonders beim 2:0-Sieg gegen den türkischen Erstligisten Trabzonspor.

Der Tweet zur Vorbereitung

Der Gewinner der Vorbereitung

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Yuya Osako

Seit Januar ist Yuya Osako in Deutschland, seine sechs Tore und drei Assists in 15 Partien für 1860 München empfahlen den offensivstarken japanischen WM-Teilnehmer für ein Engagement beim 1. FC Köln. Dort trainiert er erst seit drei Wochen mit, konnte in dieser kurzen Zeit allerdings schon zahlreiche positive Akzente setzen. Die brachten ihm ein Lob des Trainers ein, der in ihm einen kreativen und intelligenten Fußballer mit einer guten Technik sieht und ihm ein gutes Timing beim Kopfballspiel attestiert. Ein Platz hinter der Spitze scheint Osako sicher.

Nummer 10 ...

... Der FC entschied sich in der Sommerpause dafür, in dieser Saison wieder das Trikot mit der Nummer 10 zu vergeben. Patrick Helmes erhält sie. Eigentlich sollte die Nummer nicht mehr auf einem Kölner Jersey erscheinen, so lange Lukas Podolski, der frühere Träger dieses FC-Trikots, noch aktiv ist. Doch der Plan wurde verworfen.

Auf dem Weg nach oben

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Yannick Gerhardt

Yannick Gerhardt wurde zwar schon im vergangenen Dezember zu Kölns Sportler des Jahres gewählt, verschwand aber in der Rückrunde ein bisschen in der Versenkung und verlor seinen Stammplatz. Jetzt greift der 20-Jährige Mittelfeldspieler, um dessen Dienste im Sommer der portugiesische Topverein Benfica Lissabon buhlte, wieder an. Gerhardt gilt nicht umsonst als größtes Talent im Kader, den seine Ballsicherheit und Spielübersicht auszeichnen. Er könnte dem Routinier Matthias Lehmann bald den Rang ablaufen.


"Ich will der Trainer mit

der längsten Amtszeit werden."

Peter Stöger

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... Yann-Benjamin Kugel?

Einen echten Weltmeister hat der 1. FC Köln in seinen Reihen. Nicht im Mannschaftskader, dafür jedoch im Trainerstab. Denn der Fitnesstrainer Yann-Benjamin Kugel (l. im Bild ©Imago) gehörte zum festen Team hinter dem Team der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2014. Sieben Wochen kümmerte er sich um die Stars, herzte nach dem Finalsieg gegen Argentinien alle Spieler, um danach direkt am Geißbockheim in die Saisonvorbereitung der FC-Profis einzusteigen. "Dann gibt’s in diesem Jahr halt mal keinen Urlaub", meinte der 34-Jährige lapidar.

Tobias Gonscherowski

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