Der Tscheche <b>Michal Kadlec</b> (r., gegen Lewandowski) gab in den letzten beiden Gruppenspielen den Innenverteidiger. Mit einer Szene in der vierten Minute der Nachspielzeit avancierte er zum Helden: Er verhinderte spektakulär per Kopf den Ausgleich nach einem Schuss von Jakub Blaszczykowski Hervorragend lief es erneut für <b>Petr Jiracek</b>. Der Wolfsburger schoss die Tschechen gegen Polen mit seinem Tor in der 3. Minute ins Viertelfinale - es war der schnellste EM-Treffer einer tschechischen Auswahl überhaupt <b>Tomas Pekhart</b> vom 1. FC Nürnberg wurde in der Vorrunde als Backup für Milan Baros eingesetzt und kommt auf insgesamt 27 Einsatzminuten. Am dritten Spieltag spielte er nur eine Minute Werders <b>Sebastian Boenisch</b> (r., gegen Theodor Gebre Selassi) gewann bei der EM nur 51 Prozent seiner Zweikämpfe. Er wies am Ende die höchste Fehlpassquote der gesamten polnischen Mannschaft auf <b>Lukasz Piszczek</b> (l., gegen Vaclav Pilar) erlebte ebenfalls eine durchwachsene EM - an seine starken Leistungen im BVB-Dress knüpfte er nicht an. Er gewann in den drei Partien im Schnitt lediglich 25 Prozent seiner Offensivzweikämpfe und bereitete nur vier Torschüsse vor Der Mainzer <b>Eugen Polanski</b> überzeugte im defensiven Mittelfeld der Polen. Er spielte immer von Beginn an, gewann 58 Prozent seiner Defensivzweikämpfe. Ebenfalls stark: 88 Pozent seiner Zuspiele landeten beim Mitspieler Kapitän <b>Jakub Blaszczykowski</b> war an beiden Turniertreffern Polens direkt beteiligt (ein Tor, eine Vorlage) und unermüdlicher Antreiber im rechten Mittelfeld. Im entscheidenen Spiel gegen die Tschechen setzte er aber zu wenig Akzente Unglückliche EM für <b>Robert Lewandowski</b>: Im Eröffnungsspiel noch der gefeierte Held, rieb er sich in den letzten beiden Gruppenspielen ohne Erfolg auf. Gegen Tschechien ließ er eine große Möglichkeit zur Führung liegen Bremens Grieche <b>Sokratis</b> bildet zusammen mit Kyriakos Papadopoulos die Bundesliga-Innenverteidigung der Hellenen. Im ersten Spiel musste er nach einer Gelb-Roten-Karte vom Feld, im letzten Spiel gegen Russland gewann er 60 Prozent seiner Zweikämpfe <b>Kyriakos Papadopoulos</b> spielt bislang eine überzeugende EM. Er gewann insgesamt 85 Prozent seiner Zweikämpfe. Vor allem in der Luft ist er nahezu unbezwingbar (95 Prozent gewonnene Zweikämpfe) Enttäuschung pur: Nicht nur, dass die Niederländer bei der EM vorzeitig die Segel streichen müssen, nein, auch <b>Arjen Robben</b> blieb hinter den Erwartungen zurück. Zwar arbeitete der FCB-Star emsig (11 Torschüsse), trotzdem blieb er ohne Erfolg Noch enttäuschender verlief das Turnier für <b>Klaas-Jan Huntelaar</b> (l.). Der Bundesliga-Toschützenkönig fungierte in den ersten beiden Spielen als Joker. Als er in der dritten Partie gegen Portugal von Beginn an startete, blieb er blass <b>William Kvist</b> (r., gegen Mesut Özil) agierte als Leader im defensiven Mittelfeld der Dänen und gewann dort 60 Prozent seiner Zweikämpfe. Im Spiel gegen Deutschland spielte er gegen Özil eine Art Manndeckung - und verleidete so dem Spielmacher den Abend Enttäuschende EM für <b>Danijel Pranjic</b> (r., gegen Sergio Ramos): Der Kroate spielte gegen Italien nur 22 Minuten und durfte gegen die Spanier dennoch von Beginn an ran. Im gesamten Turnier gewann er lediglich 20 Prozent seiner Zweikämpfe Eine persönlich gute EM war es für <b>Mario Mandzukic</b>: Der Wolfsburger erzielte drei Turniertreffer für Kroatien und benötigte dazu nur vier Torschüsse <b>Vedran Corluka</b> (M.) spielte während des Turniers in der kroatischen Innenverteidigung und gewann dort 62 Prozent seiner Duelle. Im Duell mit Spanien zeigte er eine gute Leistung gegen Fernando Torres <b>Gordon Schildenfeld</b> (l., gegen Andres Iniesta) avancierte bei der EM zum besten Zweikämpfer der Kroaten (66 Prozent). Er meldete zusammen mit Vedran Corluka den spanischen Star Fernando Torres ab <b>Ivan Perisic</b> spielte in den ersten beiden EM-Partien von Beginn an und bereitete dabei ein Tor vor. Gegen Spanien wurde er nur eingewechselt <b>Anatoliy Tymoshchuk</b> (l., gegen Wayne Rooney) ordnete die Defensive der Ukrainer und führte die meisten Zweikämpfe (57). Allerdings leistete er sich ungewohnt viele Fehlpässe (15 Prozent) <b>Franck Ribery</b> spielt bislang eine überzeugende EM. Der Franzose in Diensten des FC Bayern ging in den ersten drei Spielen 50 Mal in ein offensives Dribbling und damit doppelt so oft wie jeder andere Spieler beim Turnier